Akademische Feier an der IGS Gerhard Ertl: 45 junge Menschen starten ins nächste Kapitel
von K. Diehl-Knieriemen
Mit festlicher Stimmung, Musikbeiträgen und persönlichen Worten hat die IGS Gerhard Ertl ihre diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten verabschiedet. Im Mittelpunkt standen 45 junge Menschen, die mit dem bestandenen Abitur einen bedeutenden Meilenstein erreicht haben – darunter 22 Mädchen und 23 Jungs. Besonders stolz waren Lehrkräfte und Schulleitung auf die Traumnote 1,0, die das beste Zeugnis des Jahrgangs krönte.
Doch nicht nur die Noten sorgten für Freude – in Reden und Grußworten wurde der starke Zusammenhalt der Stufe, ihr gesellschaftliches Engagement und die Widerstandskraft in herausfordernden Zeiten hervorgehoben. Durch das Programm führte ein entspannter und fröhlicher Jonas Körber, der zunächst den wunderbaren Schulleiter Herrn Kuhn ankündigte. Dieser verwies auf die weiterhin unruhigen Zeiten und eine Welt in der jeder eine Meinung, aber wenige Menschen eine Ahnung hätten. Dies treffe allerdings nicht auf den Jahrgang zu, den er besonders noch einmal beim mündlichen Abitur erleben durfte. Dabei habe er einen ungeheuren Kampfgeist erlebt, aber auch viel Mut und Zusammenhalt, weswegen er die Abiturienten stolz entlasse. Der Vorsitzende des SEBs Herr Dudenhöfer dankte Lehrkräften und Eltern für die Unterstützung. Mit dem ungewöhnlichen Bild „Das Leben ist eine Kuh“ brachte er zum Ausdruck, dass Mühe und Einsatz erforderlich sind, um Etwas (Milch) im Leben zu erreichen. Außerdem sei es wichtig, seine Mitmenschen nicht aus dem Blick zu verlieren und denen zu helfen, denen es schlechter geht. Auch dies ein wichtiger Hinweis in unseren unruhigen Zeiten.
Frau Hoder, die Leiterin der MSS, ging in ihrer Rede feiern auf das Abimotto ein: „Die Götter verlassen den Olymp“. Nachdem die Schülerinnen und Schüler nun den Gipfel der Weisheit erklommen hätten, dürften sie den Pavillonolymp in Richtung Welt verlassen. Sie wünschte dem Jahrgang Resilienz statt Perfektion, Mut, Geduld und Mitgefühl auf ihrem weiteren Weg. Den olympischen Faden griffen auch Johanna Christ und Sidney Steckler in ihrer Schülerinnenrede auf. Sie beschrieben die Schulzeit des Jahrgangs als Heldenreise, an der die Rednerinnen allerdings erst ab der elften Klasse teilgenommen hatten. Der Jahrgang habe einen engen Zusammenhalt gehabt, sei aber offen genug für die Hinzugekommenen gewesen. Sie würdigten vor allem die Kursfahrt nach Prag als fantastisches gemeinsames Erlebnis, dass ihnen Kraft für den Endgegner AFB II gegeben habe. Sie seien gespannt aufs nächste Kapitel der Heldenreise und freute sich darauf.
Im Anschluss wurden zahlreiche Preise vergeben: Mit dem Preis des Bildungsministers für besonderes soziales Engagement wurde Martine Gimbel geehrt. Die physikalische Gesellschaft ehrte gleich fünf Schülerinnen und Schüler für besondere Leistungen. Im Fach Mathematik wurde Yoseef Alshareef für seine herausragenden Leistungen geehrt, die seine Lehrkraft Frau Baum das ein oder andere Mal zum Schwitzen gebracht hatten. Den Preis im Fach Kunst erhielt Fayrouze Ayadi für besondere Leistungen gewürdigt und in Sozialkunde Michelle Schwarz. Herr Theobald würdigte Emiliy Biermanns Leistungen und Pierre Natanael Schweizer wurde von die Fachschaft Geografie ausgezeichnet. Daneben konnte ihm Herr Spika voller Stolz den Preis für die beste Übersetzung beim Landeswettbewerb Latein überreichen, den Piere Nathanael Schweizer am selben Nachmittag in Kastellaun erhalten hatte.
Den feierlichen Rahmen der Veranstaltung bildeten zwei wunderbare musikalische Beiträge der eigens für den Anlass gegründeten Abiturband. Herr Heimer, Frau Klinger und Frau Lichter begleiteten Janosch Gallinat an der Tuba, Piere-Nathanael Schweizer an der Trompete und Tim Eisenkolb am Schlagzeug. Der Gesang kam von der wunderbaren Sidney Steckler, die sich mit der gecoverten Version von „Valerie“ als zweite Amy Winhouse präsentierte.
Nach der Rede der Stammkursleiterinnen Frau Baum, Frau Öppling und Frau Trippel und des Stammkursleiter Herr Kerner, die ebenfalls in Anspielung auf das Motto des Jahrgangs konstatierten „Zeus hätte es nicht besser machen können“, erreichte die Feierstunde ihren Höhepunkt: die Übergabe der Abiturzeugnisse durch die Stammkursleitungen – ein Moment, in dem Anspannung, Erleichterung und Stolz gleichermaßen spürbar waren. Viele begleitende Gesten, vom tosenden Applaus bis zu ehrlichen Umarmungen, machten die Wertschätzung füreinander deutlich.
Mit ihrem Abschluss an der IGS Gerhard Ertl öffnen sich den 45 Absolventinnen und Absolventen vielfältige Wege. Die Schule verabschiedet sie mit dem Vertrauen, dass sie die Zukunft tatkräftig mitgestalten werden – kompetent, verantwortungsvoll und menschlich.
Zum Schluss ein herzliches Dankeschön an Alle, die die Veranstaltung möglich gemacht haben. Zu nennen sind neben allen Vortragenden, die Technik Ag und die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 12, die den Sektausschank organisierten. Außerdem die Gastschüler aus Spanien, die gemeinsam mit ihren Gastgebern aus Rheinhessen fantastische Tapas zubereitet hatten und diese im Anschluss verteilten. Außerdem danken wir dem Fotografen Tom Peitz für die tollen Fotos, die es uns ermöglichen das Veranstaltung in würdiger Erinnerung zu behalten.















