17.06.2019

Essen ist Vielfalt - Schülerinnen der MSS 11 mit Bestplatzierung bei Wettbewerb

Essen verbindet uns alle.“ Spätestens bei diesen entscheidenden Worten der Laudatio wussten Emma Bauer und Marie Komnick, dass sie den ganz großen Wurf gelandet hatten. Für die beiden Schülerinnen der MSS 11 zahlte sich in diesem Moment die Arbeit, die sie in ihr Video zum Thema „Jung - Alt - Vielfalt“ gesteckt hatten, mehr als aus. Im Rahmen des Wettbewerbs „Wir sind Vielfalt“ hatten sie es zuvor bereits in die Runde der dreißig besten Beiträge geschafft. Derart motiviert war es für die beiden auch kein Problem, den vergangenen Samstag zusammen mit familiärer Unterstützung und dem betreuenden Lehrer Christian Bauer im Kurfürstlichen Schloss in Mainz zu verbringen.
In ihrem Video stellten sie auf humorvolle Art und Weise die Essensgewohnheiten der jungen Generation jenen der älteren Generation gegenüber. Dabei zeigten sie, dass Essen mehr ist als bloße Nahrungsaufnahme, indem sie dessen Funktion als Symbol für Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Jung und Alt herausstellten. Schließlich kennt doch jeder von uns das alte Geheimrezept von Oma für die Suppe, die unheimlich gut schmeckt, aber in keinem modernen Kochbuch zu finden ist.

Mit einer gelungenen Präsentation ihres Videos und kleinen Häppchen konnten sie die Jury letztlich überzeugen und so den mit € 150,- dotierten ersten Preis erringen.

„Damit hätten wir nie gerechnet, das ist wirklich unglaublich“, so die beiden unmittelbar nach der Preisverleihung.
Die Jury lobte Emma und Marie ausdrücklich für deren Leistung, das diesjährige Motto auf das uns alle verbindende Element Essen bezogen zu haben, „denn essen müssen wir alle“, so der Laudator Richard Weber, Leiter der Schauspielschule Mainz. Durch diese Verbindung stelle man auch Verständnis zwischen den Generationen her, wenn die junge Generation einmal Omas Markklößchensuppe esse und die Oma im Gegenzug einmal die vegane Bowl - auch wenn Oma das wohl eher als Schüssel bezeichnen würde.

Sichtlich erfreut nahmen die beiden Erstplatzierten nach den Gratulationen der Jury wieder im Publikum Platz, nur um kurz darauf erneut auf die Bühne gebeten zu werden. Denn sie konnten nicht nur die Jury, sondern auch die Besucher der Ausstellung von sich überzeugen und gewannen zusätzlich noch den Preis als Publikumsliebling.

Der Erfolg der beiden mit ihrem Projekt zum Miteinander der Generationen zeigt, dass sie den Leitgedanken der IGS Gerhard Ertl - „Individuell, Gemeinsam, Stark“ - verinnerlicht haben und ihn in die Welt hinaustragen. „Wenn man sieht, dass die beiden eine solche Leistung erbringen, die nicht an Schulnoten gekoppelt ist, sie dafür sogar noch einen Teil ihres Wochenendes opfern und dann noch unter Beweis stellen, dass sie dadurch auch etwas für das Leben gelernt haben, dann freut man sich als Lehrer natürlich umso mehr darüber“, so Christian Bauer.

Mit einem gemeinsamen Essen mit allen Mitwirkenden des Videos wollen Emma und Marie den Erfolg beim Wettbewerb nun feiern. Dabei werden sie sich sicherlich auch über weitere Rezepte austauschen, damit es auch künftig Vielfalt auf den Tellern gibt.

17.05.2019

Abiturientin überzeugt Jury mit ihrem Schreibtalent

Gegen Ende der Jahrgangsstufe 13 haben zwei Schülerinnen des Deutsch-Leistungskurses von Frau Schmidt mit ihren – in der Freizeit selbst verfassten – Prosa- und Lyriktexten an dem Schreibwettbewerb „Durchschrift 6“ teilgenommen. Dabei hat die Abiturientin Celina Hofer die Jury mit einem ihrer Texte überzeugt. Geplant ist nun die Veröffentlichung ihres Beitrags gemeinsam mit den anderen Gewinnertexten in einer Anthologie, die im Sommer erscheinen wird.

Der Wettbewerb „Durchschrift“ wurde bereits im Jahr 2013 von der rheinland-pfälzischen Landesregierung ins Leben gerufen. Ziel ist dabei die Unterstützung und Förderung junger Schreibtalente.

Gesichtet wurden die eingereichten Beiträge in diesem Jahr von den Autorinnen Dr. Ruth Johanna Benrath und Annegret Held sowie von den Autoren Jens Schumacher und Ken Yamamoto, welche die besten Texte für eine Veröffentlichung auswählten. Darüber hinaus werden vier Hauptgewinner ein Jahr lang von einem Jurymitglied als Mentor betreut.

09.04.2019

Teilnahme am Kreativwettbewerb der Deutschen Post - Klasse 7 b schreibt Briefe an Unternehmen

Im Rahmen des Deutschunterrichts hat sich die Klasse 7 b unter Leitung von Frau Schmidt mit dem Thema „Wie schreibe ich einen offiziellen Brief?“ befasst. Im Anschluss an die Unterrichtsreihe „Werbung untersuchen“ verfassten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen einen Brief an ein ausgewähltes Unternehmen, in dem sie die Schattenseiten der Werbekampagnen oder des Unternehmens aufdeckten.

Die beiden Schülerinnen Paula Schoppet und Lea Blees-Wallich überzeugten dabei mit ihrem Schreiben an den Textil-Discounter „KiK“, in dem sie den Umgang mit Fabrikmitarbeitern sowie die Kinderarbeit kritisieren, sodass die beiden Mädchen mit ihrem Brief am Kreativwettbewerb der Deutschen Post teilnehmen konnten.

Dank ihrer Arbeit wurde die gesamte Klasse 7 b mit einem Schreibset belohnt.

31.03.2019

Jugend trainiert für Olympia

Mit einer sogenannten „Radwende“ musste der Abgang vom Schwebebalken möglichst elegant geturnt werden. Das war aber nur eine von sieben Übungen an unterschiedlichen Geräten, welche beim Geräteturnen-Wettkampf „Jugend trainiert für Olympia“ gezeigt werden musste.

Auch in diesem Jahr nahm wieder eine Gruppe von Schülerinnen und Schüler der IGS Gerhard Ertl daran teil. Martine Gimbel, Mascha Reimche (beide 6c), Mia Kreutzer, Michelle Schwarz (6 b) und Pierre Nathanael Schweizer (6d) fuhren im Januar gemeinsam mit Sportlehrerin Ilka Pfütze zum Regionalentscheid nach Edenkoben. Als Ersatzturnerinnen hatten sich Nelly Kempe (6b) und Marie Moritz (6a) angeschlossen und feuerten ihre Teamkollegen an.

„Mit den gezeigten Leistungen bin ich sehr zufrieden“ fasste Ilka Pfütze abschließend zusammen. „Zwar haben wir insgesamt nur den 16. Platz belegt, aber man muss berücksichtigen, dass von unseren Teilnehmern nur drei in einem Verein turnen, die anderen üben nur einmal in der Woche in unserer Turn-AG. Für diesen Trainingsumfang war das Ergebnis ein echter Erfolg.“

Pierre-Nathanael Schweizer konnte seine hervorragende Fitness bei einem Wettkampf zeigen, in dem es besonders auf die konditionellen Fähigkeiten ankam. Als drittschnellster des gesamten Wettkampfs – insgesamt waren es 110 Schülerinnen und Schüler – erkletterte er eine drei Meter hohe Stange. Auch auf der Gerätebahn (Reck, Boden, Sprung) erzielte Pierre-Nathanael fast die volle Punktzahl. Auch Martine Gimbel zeigte ihre Qualitäten, als sie es beim Standweitsprung schaffte, über 6 Meter weit zu springen.

Wichtig war den Schülerinnen und Schülern an diesem Tag auch der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit der Mannschaft - denn es gab beispielsweise eine Übung zum Synchronturnen und am Ende einen Staffellauf gegen die anderen starken Mannschaften.

28.11.2018

Klasse 7 c gewinnt 1. Preis der Kinderakademie Gesundheit - 500 Euro für die Klassenkasse

Für die diesjährige „Kinderakademie Gesundheit“ der Stiftung „Mainzer Herz“ gab es doppelt so viele Bewerbungen wie Plätze: 81 Schulklassen aus ganz Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen hatten sich beworben, aber nur 42 durften per Losentscheid teilnehmen. Als Sieger des Wettbewerbs gingen am Ende die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 c der IGS Gerhard Ertl in Sprendlingen hervor, die damit auch ein Preisgeld von 500 Euro für ihre Klassenkasse verbuchen konnten.

Begleitet von ihren Tutoren Tobias Ebenau und Doreen Rosenthal ging es im November zu einem 5-stündigen Programm rund um das Thema Gesundheit ins Zentrum für Kardiologie der Mainzer Unimedizin. Nach einem einleitenden Vortrag über die Gesundheitsgefährdung des Herzens – beispielsweise durch das Rauchen - ging es mit praktischen Übungen wie einem Herz- Kreislauf-Spiel oder Übungen zum Thema Wiederbelebung weiter, bei denen alle mit Feuereifer dabei waren.

„Das Highlight für unsere Schüler war sicher das „begehbare Herz“, resümierte Tobias Ebenau, „aber generell hat der gesamte Aufenthalt unsere Schüler sehr beeindruckt, da er wirklich altersgemäß gestaltet war“. Zudem sollte der Tag auch ein Pluspunkt für die kommende Unterrichtseinheit „ Körper und Gesundheit“ sein, die demnächst im Fach Naturwissenschaften auf dem Programm steht.

Ziel der Veranstaltung ist es, Kindern und Jugendlichen sowohl Verständnis als auch Eigenverantwortung für den eigenen Körper zu vermitteln. Dazu hatte die Stiftung nicht nur die Kosten für die Anfahrt der Lernenden übernommen, sondern auch ein gesundes Mittagessen gehörte zum Aufenthalt dazu.

10.08.2018

Gutenberg bleibt immer jung - Vanessa Topp erfolgreich im Kunstwettbewerb

“Mach dir ein Bild von Gutenberg - entwirf eine Sonderbriefmarke zu Gutenbergs 550.Todestag“ – so lautete das Thema des künstlerischen Schülerwettbewerbs, der zum 13. Mal von der Stadt Mainz unter Beteiligung des Gutenberg-Museums ausgeschrieben worden war.

Mit einem äußerst gelungenen Werk, einem Holzschnitt mit dem Portrait Johannes Gutenbergs, erreichte Vanessa Topp (MSS 13) den fünften Platz, der darüber hinaus noch mit einem kleinen Geldpreis verbunden war. Im gesamten Wettbewerb gab es nahezu 600 Einsendungen, von denen 30 mit Preisen ausgezeichnet wurden.

Die Preisverleihung selbst fand am 23. Juni im Mainzer Gutenberg-Museum statt, die Preise wurden in feierlichem Rahmen von Kulturdezernentin Marianne Grosse sowie der Leiterin des Gutenberg-Museums, Annette Ludwig, überreicht. Aber auch die Schulgemeinschaft der IGS Gerhard Ertl gratuliert Vanessa an dieser Stelle noch einmal zu ihrem schönen Erfolg.

Unter Anleitung der beiden Kunstlehrer Frau Ohler und Herrn Kehm nahmen mehrere Oberstufenkurse der IGS Gerhard Ertl im Fach Bildende Kunst daran teil. Die einzureichenden Arbeiten waren auf Papier oder Pappe im Format DIN A4 herzustellen, wobei sie gemalt, gezeichnet, bedruckt oder beklebt sein durften.

Und noch ein Tipp: Neben anderen eingereichten Arbeiten kann Vanessas Werk in den Räumen der Druckwerkstatt des Gutenberg-Museums noch bis Ende August besichtigt werden.

21.06.2018

Experimentalwettbewerb „Leben mit Chemie“ - Alle Preisträger kommen aus der 9 c

Eine Gratulation geht an die Klasse 9c der IGS Gerhard Ertl: Alle Auszeichnungen, welche unsere Schule im Wettbewerb „ Leben mit Chemie 2018“ erreichen konnte, gingen an Schülerinnen und Schüler dieser Klasse. Herzlichen Glückwunsch!

2018 drehte sich der Wettbewerb inhaltlich um Experimente mit Seifenblasen und Oberflächenspannung. Die Aufgaben sind in jedem Jahr so gestaltet, dass die Experimente mit Haushaltsmaterialien durchgeführt und in entscheidenden Teilen von den Schülern selbstständig entwickelt werden können. Die Versuche mussten aber nicht nur durchgeführt, sondern auch akribisch dokumentiert werden. Die Ergebnisse wurden dann in schriftlicher Form eingereicht und von einer unabhängigen Jury bewertet.

Ehrenurkunden mit Buchpreisen zu je 30 € erhielten Julia Adam und Filip Fuhr. Da Julia Adam bereits zum dritten Mal erfolgreich war und eine Ehrenurkunde mit Buchpreis erhalten hat, wird sie am Ende des 10. Schuljahres mit dem so genannten Abschlusspreis belohnt, einem Workshop mit praktischen Arbeiten im Chemielabor bei Boehringer Ingelheim. Siegerurkunden gingen an Tim Heintz, Sarah Knell, Marie König, Laura Krause, Justine Kula, Mattis Liebelt, Paulin Schmelzer und Lara Unkelbach.

Insgesamt nahmen aus unserer Schule 59 Schülerinnen und Schüler an diesem rheinland-pfälzischen Wettbewerb für Lernende der Klassen 5-10 teil. Die Arbeiten werden je nach Qualität mit einer Teilnahmebestätigung, einer Teilnahmeurkunde, einer Siegerurkunde oder sogar einer Ehrenurkunde bewertet. Die 200 besten Arbeiten erhalten darüber hinaus einen Buchgutschein im Wert von jeweils 30 Euro.

13.06.2018

Unsere Schule der Zukunft – Schülerinnen der 6. Klasse nehmen an Ideenwettbewerb teil

Marie Meyer und Franchely Reynoso, Schülerinnen der Klasse 6b, haben im Rahmen des Deutschunterrichts bei Frau Schmidt am Ideenwettbewerb für eine Schule der Zukunft teilge-nommen und einen Aufsatz mit ihren Wünschen und Forderungen eingereicht.

Hier ein kleiner Einblick in die Forderungen der beiden Schülerinnen. Vielleicht lassen sich die-se ja schon bald umsetzen?

„Sollten wir uns nicht auch in der Schule wohlfühlen? Als Ganztagsschülerinnen und -schüler verbringen wir einen großen Teil unseres Tages vor Ort, weshalb wir uns eine Umgebung wün-schen, in der sich alle wohlfühlen können. Deswegen fordern wir allgemeine Sauberkeit, vor allem unserer Klassenräume, was leider nicht selbstverständlich ist. Doch wie lässt sich das umsetzen?

Die Schule sollte in jedem Halbjahr einen Wettbewerb veranstalten, bei dem beispielsweise der Hausmeister kontrolliert, welche Klassen sauber und ordentlich sind und welche nicht. Die Sie-gerklasse könnte einen kleinen Preis, z. B. einen Kinobesuch für die ganze Klasse oder aber auch ein Eis, erhalten. Die Schülerinnen und Schüler, deren Klassen am saubersten sind, könn-ten auch denjenigen, die ihre Klassen nicht ordentlich halten können, Tipps geben, die diese dann innerhalb einer bestimmten Zeit umsetzen müssen.

Die Klassengemeinschaft kann zudem durch eine neue Schulstunde, nämlich eine Experimen-tier-, Spiel und Spaßstunde, die einmal in der Woche stattfindet, gestärkt werden. In dieser Stunde machen die Schülerinnen und Schüler ein Experiment oder ein Spiel, für das sie sich im letzten Klassenrat entschieden haben. So lernen sich die Kinder durch die Zusammenarbeit bes-ser kennen und haben Spaß, lernen aber auch etwas dabei.“

Mit viel Engagement haben die beiden Schülerinnen ihre Ideen gesammelt, niedergeschrieben und ihren Aufsatz mehrmals überarbeitet, obwohl ihnen nicht viel Zeit für die Umsetzung blieb.
Auch wenn die beiden nicht zu den ausgewählten Projektgewinnern gehören, so werden auch ihre Forderungen Gehör finden. Denn alle eingereichten Beiträge werden auf einer Abschluss-veranstaltung vorgestellt und von den Gewinnern in eine gemeinsame Liste mit Forderungen an die Schule der Zukunft zusammengeführt sowie auf einem Blog veröffentlicht.

Das Projekt, an dem Lernende aus ganz Deutschland, Österreich und von deutschsprachigen Schulen im Ausland teilgenommen haben, wurde vom „Haus der Kulturen der Welt“ in Berlin sowie der Zeit Verlagsgruppe unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten initiiert.

Mehr erfahren? Hier klicken.

07.06.2018

Special Olympics 2018 in Kiel - Vincent Verheyen gewinnt Silbermedaille im Judo

„Jetzt habe ich eine Medaille gewonnen! Eine Silbermedaille!“ Vincent Verheyen konnte es kaum glauben und die Freude war dementsprechend überschäumend. Bei den Special Olympics 2018 in Kiel errang der Schüler der IGS Gerhard Ertl (Klasse 5d) im Judo-Turnier einen zweiten Platz und somit eine Medaille in Silber. Die Special Olympics sind die nationalen Sommerspiele für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung und sie waren 2018 ein Wettkampf der Superlative: Mehr als 13.000 Teilnehmer trafen sich vom 14. bis 18. Mai in Kiel. Darunter waren 4.600 Athletinnen und Athleten, 1.700 Trainer und Betreuer, 2.200 freiwillige Helfer, 500 Offizielle, Kampf- und Schiedsrichter, ausländische Gastdelegationen, Familienmitglieder, Gäste, Freunde, Fans und viele mehr. Insgesamt kamen rund 27.000 Zuschauer zu Wettbewerben in 19 Sportarten.

Vincent, der sonst im VFL Bad-Kreuznach trainiert, erkämpfte sich seinen Erfolg in der Wettkampfklasse III bis 43 kg. Zwar musste er auch eine Niederlage einstecken, aber echte Champions lassen sich dadurch nicht unterkriegen. Den ersten Angriff im zweiten Kampf verlor er, die nächsten beiden Angriffe konnte er durch geschickte Aktionen gewinnen und somit den Kampf siegreich beenden. Die Silbermedaille war damit gesichert.

Die Special Olympics wurden im Jahre 1968 von Eunice Kennedy Shriver - einer Schwester des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy – ins Leben gerufen. Ziel der Special Olympics Bewegung ist, Menschen mit geistiger Behinderung mehr Anerkennung für ihre Leistungen zu verschaffen und deren Selbstbewusstsein durch den Sport zu fördern.

Die Schulgemeinschaft der IGS Gerhard Ertl gratuliert Vincent zu seinem großen Erfolg!

06.06.2018

Erster Preis bei Schülerwettbewerb für IGS Sprendlingen

Von Felix Plum

SPRENDLINGEN/MAINZ - Die Klasse 7b der IGS Gerhard Ertl in Sprendlingen hat den ersten Platz beim Schüler- und Jugendwettbewerb (SJW) der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) belegt. Bei der Preisverleihung am Dienstag, 5. Juni, nahmen die Siebtklässler im Kurfürstlichen Schloss in Mainz ihren Preis entgegen. - Hier den Artikel weiterlesen.

22.05.2018

Darleen Kaiser erreicht 2. Platz beim Europäischen Wettbewerb 2018 - Vom Hofmaler zum Selfie

Der 65. Europäische Wettbewerb lud in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler wieder dazu ein, auf verschiedene Weise das kulturelle Erbe Europas zu entdecken und mit neuem Leben zu füllen. Die Selbstdarstellung von Herrschenden und die Inszenierung von Macht im Laufe der Jahrhunderte war eine der Kategorien des Wettbewerbs für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe. Darin erreichte Darleen Kaiser mit einer Arbeit, die sich mit der Selbstdarstellung von Nordkoreas Kim Jong-un auseinandersetzt, den 2. Platz (Kategorie Einzelarbeiten auf Landesebene).

Der Darstellung von Macht auf der Spur
Mit dem Titel „Vom Hofmaler zum Selfie“ schlug dieser Teil des Wettbewerbs einen großen Bogen bis in die heutige Zeit. Dabei hatten sich alle Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Bildende Kunst (11) intensiv mit der Darstellung historischer europäischer Herrscher und Herrscherinnen wie zum Beispiel Napoléon Bonaparte oder Marie Antoinette beschäftigt. Aber auch die medialen Auftritte von zeitgenössischen Politikern wie Angela Merkel, Wladimir Putin oder auch Donald Trump wurden von den Schülerinnen und Schüler kritisch analysiert. Per Bildanalyse ging man der Frage nach, wie das Bild auf Zeitgenossen wirkte und wie auf heutige Betrachter.

Europäisches Kulturerbe Jahr 2018
Dieser jährliche Europäische Wettbewerb hat das Ziel, die kreative und interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Themen rund um Europa zu fördern. Dabei nehmen ca. 80.000 europäische SchülerInnen an Projekten, teilweise über die Landesgrenzen hinweg, teil. Denkmäler und kulturelles Erbe zum Leben zu erwecken ist das Ziel des Europäischen Kulturerbejahres 2018, das unter dem Motto „Sharing Heritage“ steht.

19.05.2018

ECHT KUH-L!: 42 Gewinner beim bundesweiten Schülerwettbewerb gekürt - IGS Gerhard Ertl unter den TOP TEN

Jetzt stehen sie fest, die 42 Gewinner im Schülerwettbewerb „ECHT KUH-L!“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Unter dem Motto „Vom Gras ins Glas“ beschäftigten sich in diesem Jahr mehr als 4.500 Kinder und Jugendliche mit dem Weg der Milch. Eine siebenköpfige Jury wählte aus den insgesamt 731 kreativen Gestaltungs-, Medien- und Projektarbeiten jetzt die 42 Preisträger aus.

Wie leben Kühe, Schafe und Ziegen? Was bedeutet tiergerecht? Wie und zu welchen Produkten wird Milch verarbeitet? Diese und weitere Fragen stellten sich die Teilnehmenden in diesem Jahr. Beliebte Themen waren Tierhaltung, Milchgewinnung, Milchverarbeitung und Milchalternativen. Dazu besuchten die Schülerinnen und Schüler Bauernhöfe und Molkereien, sie diskutierten unterschiedliche Haltungsformen, untersuchten den Verdauungsprozess der Kuh, lernten verschiedene Melkmethoden kennen, machten sich mit den Inhaltsstoffen der Milch vertraut, studierten unterschiedliche Milchprodukte und machten sich Gedanken zu pflanzlichen Alternativen.

Die Gewinner in den vier Altersgruppen stehen nun fest: Die Klassen 3 und 4 der Freien Waldorfschule Werra-Meißner aus Eschwege (Hessen) mit ihren Plakaten und dem Film „Vom Gras ins Glas“, die AG „Echt kuh-l“ der Klasse 6a der Weibelfeldschule aus Dreieich (Hessen) mit einer Projektdokumentation und einem Film über ihren Informationstag im Supermarkt, der Profilkurs Catering der Klasse 8 der Stadtteilschule Kirchwerder aus Hamburg mit ihrer Dokumentation „Kuh(le) Milchshakes und Smoothies aus regionalen Milchprodukten“ sowie eine Schülerin der Klasse 9 vom CJD Gymnasium aus Königswinter (Nordrhein-Westfalen) mit ihrer Webseite „Muh oder Ruh – Milch in der Diskussion“.

Der Sonderpreis Schule geht gleich an zwei Schulen: die Sekundarschule Nordlippe aus Extertal (Nordrhein-Westfalen) gewinnt mit der Dokumentation ihres Aktionstages „Vom Gras ins Glas“ und die Grundschule Fürstenstein aus Bayern überzeugte mit einem Riesen-Lapbook.

Die vier erstplatzierten Gruppen freuen sich über eine dreitägige Berlin-Reise vom 19. bis 21. Juni 2018. Höhepunkt ist die Preisverleihung am 21. Juni im Bundeslandwirtschaftsministerium. Die Zweitplatzierten gewinnen Tagesausflüge in die Region. Ab Platz 3 gibt es Überraschungskisten mit attraktiven Sach- und Geldpreisen. Die zwei „Sonderpreise Schule“ erhalten Geldpreise.

...und übrigens: von 731 teilnehmenden Beiträgen hat die IGS Gerhard Ertl, hier die Klasse 5c, den 10. Platz erreicht. Herzlichen Glückwunsch!

Mehr Informationen unter: www.echtkuh-l.de

14.05.2018

Gutenberg Marathon 2018

Echter Stolz auf die Leistung seiner Staffeln und auch eine kleine Prise der Enttäuschung – das waren die Gefühle, die Lauftrainer Harald Brandenburg nach dem diesjährigen Gutenberg-Marathon in Mainz mit nach Hause brachte.

Mit einer tollen Leistung platzierte sich an diesem 6. Mai die Staffel um Lucas Schmidt, Tobias Staudt, Mattis Liebelt, David Gall und Kevin Shpeth auf dem zweiten Platz in ihrer Klasse. „ Die Leistung der Schüler war ein Wahnsinn“, kommentierte Brandenburg, „ unsere Läufer waren drei Minuten schneller als beim Lauf letzten Jahr und sogar eine Minute schneller als der letztjährige Sieger“. Der denkbar knapp verpasste Sieg war deshalb nur ein kleines Ärgernis, das aber über der guten Leistung schnell vergessen war.

Auch mit der Leistung der zweiten Schülerstaffel war Brandenburg zufrieden. Sie erreichte in ihrer Kategorie den zehnten Platz. Berücksichtigt dabei werden muss, dass alle Läufer dieser Gruppe noch sehr jung sind und über wenig Wettbewerbserfahrung verfügen. Die gute Teamleistung von Michel Liebelt, Elias de Sosa, Anton Kaiser, Cem Schmidt und Lukas Hamacher lässt aber für das nächste Jahr und den nächsten Lauf hoffen.

Auch eine Lehrerstaffel der IGS Gerhard Ertl war beim 19. Gutenberg Marathon wieder am Start. Die teilnehmenden Pädagogen Harald Brandenburg, Caroline Ossenbach, Tim Renker, Philipp Selig und Katja Hobstetter blieben mit einer Laufzeit von 1:55,47 h unter ihrem angestrebten Ziel von zwei Stunden.

„Bei den sehr heißen Temperaturen an diesem Tag sind wir mit den erreichten Laufzeiten wirklich sehr zufrieden“, resümierte Brandenburg und vergaß dabei nicht, den vielen Eltern zu danken, welche die Läufer unterstützten, und auch dem Förderverein der IGS Gerhard Ertl, der auch in diesem Jahr wieder alle Teilnehmer mit einheitlichen Laufshirts ausstattete.

04.05.2018

Klasse 7a gewinnt Geldpreis der Bundeszentrale für politischen Bildung

In der Projektwoche zu Beginn des Schuljahres haben sich die Schüler der Klasse 7a mit dem Thema „Nachrichten“ beschäftigt. Zusammen mit ihren Tutoren Fr. Hoder und Hr. Jung hat sich die Klasse mit dem Zustandekommen einer Nachrichtensendung von der Auswahl der Nachrichten bis zur technischen Produktion beschäftigt. Anlass hierzu war ein von der Bundeszentrale für politische Bildung ausgeschriebener Wettbewerb.

In der Woche beschäftigten sich die Schüler mit der Zusammenstellung von Nachrichten und erarbeiteten ein komplett eigenes Konzept einer Nachrichtensendung mit Logo, Jingle und Studiolayout. Zudem wurden eigene Beiträge zu den Themenbereichen Politik, Gesellschaft und Sport recherchiert und zusammengestellt. Am Ende wurde die ganze Sendung mit den iPads zusammengeschnitten.

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat den Beitrag der Klasse 7a mit einem Geldpreis in Höhe von 250 € gewürdigt.

Das Video kann hier angeschaut werden

16.03.2018

Verbraucherschule Silber – Hohe Auszeichnung für IGS Gerhard Ertl

Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir – bei diesem bekannten Satz denken die meisten sicher an das künftige Berufsleben, wofür Schülerinnen und Schüler in der Schule fit gemacht werden sollen. In der IGS Gerhard Ertl in Sprendlingen blickt man aber darüber hinaus, denn für ein erfolgreiches Leben brauchen junge Menschen noch viele weitere Qualifikationen.

Die jetzt erfolgte Auszeichnung als „Verbraucherschule Silber“ würdigt das Engagement der Sprendlinger Schule für ihre aktiven Maßnahmen zur Verbraucherbildung. Verliehen wird der Preis, den es in Gold und Silber gibt, vom Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände.

„Mit unseren vielfältigen Aktionen wollen wir in unseren Lernenden ein kritisches Bewusstsein für ihr Dasein als Verbraucher wecken und sie schon früh mit entsprechenden Beurteilungs- und Entscheidungskompetenzen ausstatten“, fasst die stellvertretende Direktorin Stefanie Kaul zusammen, die zusammen mit Christina Auerbach die Auszeichnung in Berlin in Empfang nahm.

Und Christina Auerbach ergänzt: „Gerade mit unseren Wahlpflichtfächern „Wirtschaft und Verwaltung“ sowie „ Ernährung und Gesundheit“ vermitteln wir wichtige Kenntnisse und beweisen, dass Verbraucherbildung an unserer Schule eine wichtige Rolle spielt“.

Beispiele für interessante Ideen und Themen, die in der IGS Gerhard Ertl zu diesem Themenbereich in letzter Zeit entwickelt wurden, gibt es genug:

Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 gründeten im vergangenen Jahr die Schülerfirma „ RoP– Reisen ohne Probleme“. Nicht nur die die Programmplanung, Finanzierung, sondern auch der Umweltschutz wurde dabei von den Schülern konsequent mit in ihr Projekt einbezogen und bedacht.

Mit der Umwelt befasst sich auch Bienen-AG der IGS Gerhard-Ertl, welche die große Bedeutung dieser kleinen Tiere für Natur, Umwelt und Menschen im Blick hat. Das langfristige Projekt wird betreut von den Lehrerinnen M. Münch, die dafür sogar den Imkerschein gemacht hat, und A. Schweigert.

Als weiteres Beispiel kann die „ WELTfairÄNDERER-Woche“ dienen, in der sich alle Schüler eine ganze Woche lang mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigten und verschiedene konkrete Aktionen und Maßnahmen zum Beispiel zur Müllvermeidung entwickelten.

Eine kleine Anmerkung zum Schluss: Das einleitend angeführte Zitat und oft genutzte Wort stammt vom römischen Philosophen Seneca und besagt im Original das genaue Gegenteil: „Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir“ (non vitae sed scholae discimus), womit Seneca Kritik an den damaligen Philosophenschulen äußerte.

15.02.2018

„Jugend schreibt“ in der FAZ - Veröffentlichung ist höchste Anerkennung

12 Schülerinnen und Schüler unseres Leistungskurses Deutsch (Jahrgangsstufe 12) nahmen ein ganzes Jahr lang an dem ebenso herausfordernden wie spannenden Projekt „Jugend schreibt“ der Frankfurter Allgemeinen Zeitung teil. Die Schüler arbeiteten dabei mit der Zeitung, führten Interviews und recherchierten.

Und der Erfolg blieb nicht aus: Gleich zwei spannende Artikel aus der Feder von Jessica Greif überzeugten die Projektverantwortlichen der F.A.Z. Im September erschien ihr Artikel über den Beruf der Pferdeärztin in der regulären Ausgabe der renommierten Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Den Inhalt ihres zweiten, intensiv recherchierten Artikels, kann man in der Ausgabe vom 26. Februar 2018 lesen. Es lohnt sich also insbesondere an diesem Tag, einen Blick in die F.A.Z. zu werfen.

Auch Philipp Klüskens gelang die Veröffentlichung eines seiner Artikel. In der viermal jährlich erscheinenden, projektinternen „Kleinen Zeitung“ erklärte er die zwei Richtungen des modernen Heidentums – Asatru und Wicca – und räumte mit Vorurteilen auf.

Während der Projektphase konnten die Lernenden ein Jahr lang kostenlos die Zeitung lesen und arbeiteten mit dieser auch im Unterricht. Im Fokus stand jedoch das Schreiben von journalistischen Texten, insbesondere von Reportagen. Alle Schülerinnen und Schüler nahmen sich mehrere Themen vor und arbeiteten an ihren Texten.

Die Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler waren dabei hoch: Ein Thema zu googeln reichte dabei nicht. Nur wer bereits bei der Themenfindung Ideenreichtum zeigte und letztlich auch den Willen besaß, den hohen Anforderungen der F.A.Z. gerecht zu werden, bekam eine Chance zur Veröffentlichung.

Hier den Artikel aus dem September 2017 online lesen.

08.02.2018

Jugend trainiert für Olympia - Zwei IGS Teams im Regionalentscheid

In einem starken Teilnehmerfeld gingen in diesem Jahr erstmals zwei Teams der IGS Gerhard Ertl im Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" an den Start. Der Regionalentscheid im pfälzischen Haßloch fand am 31. Januar statt.

In der Wettkampfklasse 2 (Jahrgang 2000 und jünger) startete ein Team mit fünf Turnerinnen unserer Schule: Hanna Burkhardt (8b), Darleen Burkhardt (8b), Melina Eich (7c), Joline Czopka (7a) und Fabienne Lunkenmöller (8d) zeigten anspruchsvolle Übungen, die auch außerhalb der Schule auf Wettkämpfen zum Programm gehören. Sie turnten ansprechend und sehr sauber und erreichten dadurch einen respektablen 8. Platz.

Turnlehrerin Ilka Pfütze, welche die Schülerinnen in der Turn-AG ausbildet und auch im Wettbewerb betreute, ist mit der Platzierung sehr zufrieden: "Wir haben uns im Vergleich richtig gut geschlagen, da viele andere Schulen komplette Mannschaften mit Turnerinnen aus Turn- und Leistungszentren wie Haßloch oder Zweibrücken vorweisen konnten. In unserer Mannschaft trainieren dagegen nur zwei Schülerinnen zusätzlich in einem Verein".

In Bad-Bergzabern fand der Wettkampf 4 für die Teams der jüngeren Schüler (Jahrgänge 2005-2007) statt. Das Besondere bei dieser Gruppe: Jungen und Mädchen starten in einer gemischten Mannschaft und absolvieren die gleichen Übungen. Neben Schwebebalken, Bodenturnen, Barren, Weitsprung und anderen Disziplinen gehört auch das Hochklettern an einer vier Meter hohen Stange dazu.

Die IGS Gerhard Ertl nahm zum ersten Mal mit einer Mannschaft daran teil. Es gingen an den Start: Pierre-Nathanael Schweitzer (5d), Martine Gimbel, Mascha Reimche, Angelica Tondo (alle 5c) und Larissa Holderbaum (7d). Eine vordere Platzierung konnte die neu formierte Gruppe zwar noch nicht erreichen, aber Ilka Pfütze war in Anbetracht der Voraussetzungen auch hier sehr zufrieden mit den Leistungen: "Es war ein richtig gutes Ergebnis, da sie -bis auf Pierre Nathanael-nicht zusätzlich im Verein turnen und für den Wettkampf nur wenige Wochen in der Turn AG üben konnten. Ihnen sind in Bad Bergzabern sogar Übungen gelungen, die im Training nicht so gut geklappt hatten."

02.02.2018

Knifflige Mathematikaufgaben gemeinsam lösen - Internationaler Mathematik Wettbewerb „Bolyai“

Es ist ein Mathematik-Wettbewerb, bei dem das gemeinsame Lösen von Aufgaben nicht nur ausdrücklich erlaubt, sondern sogar erwünscht ist. Denn für den Namensgeber - den ungarischen Mathematiker János Bolyai - war „Die Fähigkeit zur Zusammenarbeit ein ganz zentraler Wert unseres Lebens“. Zwölf Teams aus den Jahrgangsstufen 5 bis 9 unserer Schule nahmen am 16. Januar an diesem internationalen Mathematik Wettbewerb teil.

„Im Gegensatz zur landläufigen Meinung ist Mathematik kein Fach für Einzelkämpfer“, betonte die begleitende Mathematiklehrerin Julia Hofmann, „Aufgabe der Viererteams war, vierzehn – zum Teil sehr anspruchsvolle Aufgaben – in konstruktiver Zusammenarbeit innerhalb von 60 Minuten zu lösen.“

Dabei konnten sich die Teams beraten und von den Stärken der anderen profitieren. Die Schüler hatten dadurch sehr viel Spaß am Lösen der kniffligen Aufgaben und möchten auf alle Fälle im nächsten Jahr wieder teilnehmen.

Der Mathematik Teamwettbewerb wurde vor 13 Jahren an einem Budapester Gymnasium ins Leben gerufen und hat heute allein in Ungarn über 100.000 Teilnehmer. In Deutschland wird er im laufenden Schuljahr in allen 16 Bundesländern durchgeführt. Die besten deutschen Teams werden im Juni zum internationalen Finale nach Budapest eingeladen.

17.01.2018

Flashmob zur Russischen Revolution - Teilnahme am History Summer Camp 2017 in Berlin

Was haben die Russischen Revolutionen von 1917 mit Deutschland und Berlin zu tun? Dieser Frage gingen acht Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Geschichte im September ver-gangenen Jahres nach. Sie hatten sich für das "History Summer Camp" in Berlin qualifiziert, das dieser Frage nachging.

Die IGS Gerhard Ertl war dabei eine von bundesweit fünf Schulen, welche die Veranstalter für ihr Projekt ausgewählt hatten. Hintergrund der Veranstaltung ist, dass Geschichte für Jugendli-che erlebbar gemacht werden soll. Deshalb standen die Erinnerungskultur und die Lebenswelt der Jugendlichen im Vordergrund. Besucht wurden Orte, die an die Russische Revolution 1917 erinnern oder durch diese geprägt wurden.

Melina Rodermel, Jahrgangsstufe 12, gibt einen kleinen Einblick in die spannenden Tage in Berlin: " Am ersten Tag des History Summer Camps versammelten wir uns mit den insgesamt 50 Teilnehmern aus ganz Deutschland im großen, schallenden Theatersaal der Alten Feuerwa-che in Berlin. Da das Ziel des History Camps das Erinnern der Russischen Revolution war, schauten wir uns am ersten Abend einen Film aus der Sicht eines Schriftstellers, der diese miter-lebte, an.

An den folgenden Tagen stand die Arbeit in Gruppen im Vordergrund. Zum einen wurden Ins-tagram-Profile für unterschiedliche Erinnerungsorte in Berlin erstellt, zum anderen beschäftigte sich die Performance-Gruppe damit, wie man mit Standbildern an verschiedenen Orten in Berlin zeitgemäß an die Russische Revolution erinnern kann.

Am letzten Tag fand eine große Abschlussveranstaltung in Form eines Flashmobs statt. Mit den Worten "Wir. Erinnern. Revolution. 1917, 1917, 1917" wollten wir die Passanten an die Russi-sche Revolution 1917 erinnern. Genauso kritisch, wie uns auch die Veranstalter an das vergan-gene Ereignis herangeführt haben".

Das Projekt wurde im vergangenen Jahr zum ersten Mal durchgeführt und war 2017 erstmals deutschlandweit ausgeschrieben worden. Die Veranstalter möchten damit neue Wege der histo-risch-politischen Bildung beschreiten. Die Veranstalter " Kooperative Berlin" werden von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert.