Besuch der "Völliger Hütte"

Klasse 8

Eine fachliche Kooperation zwischen natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Inhalten bietet die Exkursion zur Völklinger Hütte, welche im Schuljahr 2018/2019 zum ersten Mal erfolgreich durchgeführt wurde. Ein Besuch des Weltkulturerbes ist folgerichtig seit dem Schuljahr 2019/2020 eine feste Anlaufstelle im Fahrtenkonzept der Klassenstufe 8.

An der IGS Gerhard Ertl werden die Naturwissenschaften bekanntlich großgeschrieben. Allerdings ist es uns auch ein Anliegen die Verknüpfung mit den gesellschaftlichen Fächern herzustellen. Aus diesem Anlass sind die 10. Klassen im Schuljahr 2018/2019 zur Völklinger Hütte gefahren. Da sich diese Fahrt als sehr erfolgreich herausgestellt hat, wurde der Ausflug zu dem Weltkulturerbe ab dem Schuljahr 2019/2020 in das Fahrtenkonzept der 8. Klassen aufgenommen.

An diesem Ort lassen sich vielfältige fächerübergreifende Projekte vertiefen. Das Industriedenkmal bietet besondere Einblicke in die Wissenschaftsgeschichte der Industrialisierung Deutschlands. Wie sind naturwissenschaftliche Erkenntnisse zur damaligen Zeit in großtechnische Anlagen überführt worden? Wie hat sich die Stadt Völklingen durch das Entstehen der Eisenhütte verändert? Welche gesellschaftlichen und sozialen Herausforderungen hat die Zeit damals mit sich gebracht? In der Völklinger Hütte lässt sich durchaus auch zeigen, dass die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse die Grundlage für die Industrie sind, da der chemisch-physikalische Prozess der Verhüttung damals wie heute abläuft.

Der Besuch der Völklinger Hütte ist ein Teil eines gemeinsamen Projektes zwischen Natur- und Gesellschaftswissenschaften an der IGS Gerhard Ertl. In der 9. Jahrgangsstufe wird dieser Aspekt mit dem Besuch bei der BASF in Ludwigshafen vertieft, dessen Schwerpunkt auf der Bertachtung der moderne Industriewelt liegt.