Häufige Fragen

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 Herrn Kuhn
Direktor der IGS Gerhard Ertl

Allgemeine Fragen

Welche Abschlüsse bietet die IGS an?

Gemäß ÜSchulO (Schulordnung für die öffentlichen Realschulen plus, Integrierten Gesamtschulen, Gymnasien, Kollegs und Abendgymnasien - kurz: Schulordnung) steigen die Kinder in der IGS Gerhard Ertl ohne Versetzung von der Klasse 5 bis in die Klasse 9 auf; die einzige Versetzung findet von der Klasse 9 in die 10 statt.

Der Übergang ins 10. Schuljahr und in die Oberstufe (Mainzer Studienstufe) ist an bestimmte Niveaus in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und den Naturwissenschaften sowie an ein bestimmtes Notenbild geknüpft.

Die IGS bietet alle im Bildungssystem vorgesehenen Schulabschlüsse an:

  • Die Berufsreife nach der 9. Klasse
  • Den qualifizierten Sekundarabschluss I nach der 10. Klasse
  • Den schulischen Teil der Fachhochschulreife nach der 12. Jahrgangsstufe
  • Die allgemeine Hochschulreife am Ende der 13. Jahrgangsstufe

Details zu Abschlüssen und Übergänge erhalten Sie hier

Was müssen wir für die Anmeldung zur Aufnahme in Klasse 5 mitbringen?

WICHTIG: Bitte bringen Sie zur Anmeldung ihr Kind mit. Darüber hinaus benötigen wir:

  • das Formular der Grundschulen für die weiterführende Schule.
  • eine Kopie des Jahreszeugnisses der 3. Klasse,
  • eine Kopie des Halbjahreszeugnisses der 4.Klasse,
  • die verbale Beurteilung (falls gesondert vorhanden),
  • eine Kopie der Geburtsurkunde,
  • Familienstammbuch im Original,
  • bei Kindern mit Migrationshintergrund eine Aufenthaltsgenehmigung

Die Anmeldetermin entnehmen Sie unserem Schulkalender.

Wie ist die Klassenmesszahl für Schulklassen an der IGS?

Die Klassenmesszahl beträgt in der Klassenstufe 5 und 6 28, ab Klassenstufe 7 30 Lernende pro Klasse.

Wie ändert sich die Klassenmesszahl in Inklusionsklassen?

In Klassen mit Inklusionskindern, die zieldifferent geführt werden, sinkt die Klassenmesszahl ab Klassenstufe 7 pro Inklusionskind um eins.

Bsp.: Klasse mit 3 Inklusionskindern - Klassenmesszahl ist somit 27.

Wie kann jeder einzelne Schüler in der Klasse gefördert bzw. gefordert werden?

Eine IGS erhält wegen ihrer heterogenen Lerngruppen eine höhere Lehrerstundenzuweisung.

An unserer Schule nutzen wir dies, indem wir beispielsweise die Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik in je zwei Wochenstunden mit zwei Lehrkräften besetzen. Dadurch ist zum einen kollegiale Absprache gewährleistet. Zum anderen aber können die Schülerinnen und Schüler so noch individueller gefördert und gefordert werden. Kleingruppenarbeit oder auch Teamteaching sind so leicht zu realisieren und gehören zum pädagogischen Alltag an der IGS Gerhard Ertl.

Ab Klassenstufe 8 werden die Lernenden in den differenzierenden Fächern (Deutsch, Englisch und Mathematik - ab Klasse 9 Chemie und Physik - in Klasse 10 zusätzlich auch Biologie) zunehmend in Kurse eingeteilt. Weitere Informationen zu unserem Differenzierungskonzept erhalten Sie hier.

Warum soll mein Kind an der IGS Gerhard Ertl unterrichtet werden?

Schülerinnen und Schüler der IGS werden von einem Tutorenteam von der 5. Klasse bis in die 10. Klasse begleitet. So können individuelle Entwicklungsprozesse besser erkannt und mit dem Elternhaus zeitnah besprochen werden.

Neben dem fachlichen Wissen erwerben die Schülerinnen und Schüler an der IGS Methodenkompetenz und soziale Kompetenzen wie z.B. Teamfähigkeit.

Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, aus dem Wahlpflichtfachangebot ein Fach auszuwählen, das ihren Neigungen und Interessen entspricht. Das Wahlpflichtfach ist neben Mathematik, Deutsch und Englisch das vierte Hauptfach.

In der Ganztagsschule haben die Schülerinnen und Schüler mehr Zeit für erfolgreiches Lernen.

Wie kümmert sich die IGS um starke Schüler?

Die IGS Gerhard Ertl setzt ihren Schwerpunkt nicht in der Förderung leistungsschwächerer Schülerinnen und Schüler, sondern auch in der Forderung der Leistungsstarken.

Im Klassenunterricht erhalten leistungsstarke Schülerinnen und Schüler besondere und anspruchsvolle Aufgaben. Diese können sich in der Sprachgestaltung und dem Umfang der Aufgabenstellungen von Basisaufgaben unterscheiden oder auch Transferaufgaben beinhalten.

Die IGS Gerhard Ertl bietet im Ganztagesbetrieb einen Forscherschwerpunkt an, der alle naturwissenschaftlich interessieren Mädchen und Jungen zum Beobachten, Entdecken und Erforschen von Naturphänomenen motivieren möchte. Die Teilnahme an naturwissenschaftlichen und bundesweiten Wettbewerben ist in diesem Zusammenhang fest in das Schulprogramm involviert.

Wie erfolgt die Einstufung der Schüler in Niveaugruppen?

Die Entscheidung, welchem Niveau ein Schüler zugeordnet wird, wird auf der Basis des Notenbildes und des gesamten Lernverhaltens im Lehrerteam getroffen.

Die Ersteinstufung erfolgt gemäß ÜSchulO am Ende der Klassenstufe

6 für die Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik,
8 für die Fächer Chemie und Physik,
9 für Biologie

Den Lehrkräften der IGS Gerhard Ertl ist es wichtig, die Ersteinstufung mit den Eltern abzusprechen, damit schulische und elterliche Sicht auch in diesem Bereich synchronisiert werden.

Welche Differenzierungsform wird durchgeführt?

Schulen sind gut damit beraten regelmäßig die hausinternen Konzepte auf den Prüfstand zu stellen. Die IGS Gerhard Ertl hat dies getan und in der Gesamtkonferenz am 16. Mai 2018 eine Änderung des Differenzierungskonzepts beschlossen.

Zum Einen war es der Gesamtkonferenz wichtig, die Lernenden auch weiterhin für eine möglichst lange Zeit gemeinsam miteinander lernen lassen zu können und dies auch in den sogenannten leistungsdifferenzierten Fächern (Biologie, Chemie, Physik, Deutsch, Englisch und Mathematik) umzusetzen; zum Anderen sollen den heranwachsenden Jugendlichen noch bessere Förder- und Fordermöglichkeiten in diesen Fächern angeboten werden können.

Mit dem Älterwerden kommt auf die Lernenden ein Prozess der zunehmenden Zielorientierung zu; außerdem ist es ein Wesenszug des Heranwachsens, sich mehr und mehr auch Herausforderungen zu stellen. Das Meistern solcher Herausforderungen ist eine wichtige Kompetenz, deren Ausprägung die IGS Gerhard Ertl künftig noch stärker unterstützt, indem sukzessive von Klassenstufe 8 bis 10 Kurse auf verschiedenen Leistungsebenen in den leistungsdifferenzierten Fächern angeboten werden.

Auf diese Weise entwickelt sich das Differenzierungssystem der IGS Gerhard Ertl schrittweise von einem Modell der inneren hin zu einem der äußeren Differenzierung: Nach drei Jahren gemeinsamen Lernens in den Klassenstufen 5-7 werden die Schülerinnen und Schüler zunächst in Klassenstufe 8 in Deutsch und Englisch, ab Klassenstufe 9 dann in Mathematik, Chemie und Physik und schließlich in Klassenstufe 10 auch in Biologie Stück für Stück in Kurse mit unterschiedlichen Leistungsebenen überführt.

Der Schulausschuss unterstützt das angepasste Differenzierungskonzept - mehr Informationen zum Differenzierungskonzept erhalten Sie hier.

Wie wird Leistung in heterogenen Schülergruppen gemessen?

Lernzielkontrollen werden sowohl im Klassen- als auch im Kursunterricht leistungsdifferenziert konzipiert.

Bereits ab Klassenstufe 5 werden die Klassenarbeiten in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik auf zwei binnendifferenziert unterrichteten Niveaus (Grundniveau und erweitertes Niveau) geschrieben.

Die entsprechende Notenformulierung sowie das allgemeine Procedere können Sie dem Differenzierungskonzept entnehmen.

Wie sind Freizeitaktivitäten mit den Ganztagsklassen zu vereinbaren?

Sport-, Firm- und Konfirmationsunterricht können durch Absprachen mit den zuständigen Sportvereinen und Kirchengemeinden in den Ganztagsschulbetrieb integriert werden.

Kann man zu einem späteren Zeitpunkt in eine höhere Klasse der IGS Gerhard Ertl wechseln?

Die IGS nimmt ihre Schülerinnen und Schüler in die Eingangsklasse, das ist er Jahrgang 5, auf.

Über die Einschulung in höheren Klassen entscheidet der Schulleiter nach Kapazität der Schule; dies ist immer eine Einzelfallentscheidung.

Wird Latein als 2. Fremdsprache angeboten?

Als 2. Fremdsprache wird an der IGS Französisch und Latein angeboten; letzteres jedoch nur als neu einsetzende zweite Fremdsprache ab der MSS 11.

Französisch kann als 2. Fremdsprache (Wahlpflichtfach) bereits ab Klassenstufe 6 belegt werden.

Wie sehen die Unterrichtszeiten in der Ganztagsschule aus?

Die Ganztagsschule versorgt die Schüler mit 8 Stunden Unterricht und Betreuung pro Tag.
Bei einem Unterrichtsbeginn um 7.30 Uhr endet der Unterricht montags - donnerstags um 15.25 Uhr.
Am Freitag wird kein Ganztagsschulbetrieb in der Sekundarstufe I angeboten. Der Unterricht endet entsprechend um 12.35 Uhr für alle Lernenden der Klassen 5 bis 9.
Der Unterrichtsbeginn ist so organisiert, dass die Belange der Fahrschüler berücksichtigt werden.

Mehr Informationen zu den Unterrichtszeiten finden Sie auch hier.

Was kostet ein Mittagessen in der IGS?

Das Mittagessen an der IGS Gerhard Ertl wird durch den Schulträger organisiert. Mehr Informationen zum Mittagessen in der Ganztagsschule bzw. zur freiwilligen Teilnahme am Mittagessen finden Sie hier.


Fragen aus dem Schulalltag

Müssen Hausaufgaben gemacht werden?

Vgl. ÜSchO § 51

Hausaufgaben in jeglicher Form dienen der Nach- und Vorbereitung des Unterrichts, unterstützen den Lernprozess der Lernenden und sind verpflichtend zu erledigen.

Das Nichterbringen von Hausaufgaben ist damit auch dem Nichterbringen anderer Leistungen gleichgestellt und wird gem. § 54 der ÜSchO geahndet.

An der IGS Gerhard Ertl werden mündliche und schriftliche Aufträge für die Arbeit außerhalb des Unterrichts von allen Lernenden selbsttätig in das Infoheft eingetragen. Abseits schriftlicher Hausaufgaben wird hier auch notiert, welche Vokabeln zu lernen, welche Lektüre bis wann zu lesen und was für die Klassenarbeit zu wiederholen ist.

Mein Kind erkrankt während des Schultages. Wo hole ich es ab?

Wenn Lernende während des Schultages plötzlich so erkranken, dass sie ihr Recht auf Unterricht nicht mehr wahrnehmen können, begeben sich diese unter Begleitung einer zweiten Person (in der Regel ein Mitschüler bzw. eine Mitschülerin) in die Verwaltung und kontaktieren von dort aus das Elternhaus.

Wenn telefonisch mit den Eltern abgeklärt ist, dass das Kind abgeholt wird, verbleibt der bzw. die Erkrankte in der Verwaltung unter Aufsicht des Verwaltungspersonals und wartet, bis er bzw. sie von dort durch die Eltern oder eine andere zwischen Eltern und Kind abgesprochene dritte Person abgeholt wird.

Mein Kind ist krank. Was muss ich tun? / Wie komme ich an schulische Unterlagen?

Vgl. ÜSchO, § 37

Der gemeinsame Bildungs- und Erziehungsauftrag verpflichtet die Eltern, bereits am ersten Krankheitstag im Sekretariat unter 06701-20581-0 anzurufen oder per Mail an Kontakt@IGS-Gerhard-Ertl.de Bescheid zu geben, wie lange das Kind fehlen wird.

Der Grund des Fehlens muss durch die Eltern spätestens am dritten Tag nach der Rückkehr des Kindes in die Schule schriftlich dargelegt und um Entschuldigung der Fehlzeiten bei den entsprechenden Lehrkräften gebeten werden. In besonderen Fällen kann die Schule die Vorlage eines ärztlichen Attests verlangen.

Fehlen Lernende unentschuldigt, wendet sich die Schule telefonisch an das Elternhaus und teilt mit, dass das Kind nicht in der Schule eingetroffen ist. Daher bitten wir dringend, die elterlichen Kontaktdaten der Schule gegenüber aktuell zu halten sowie eine Rufnummer bekannt zu geben, unter welcher die Schule die Eltern erreichen kann.

§ 64 des Schulgesetztes formuliert ausdrücklich die Pflicht aller Lernenden zur Teilnahme und selbstständigen Mitwirkung am Unterricht. Dies bedeutet, dass auch Versäumtes selbstständig durch die Lernenden aufzuarbeiten ist.

Wenden Sie sich also bitte im Krankheitsfall an Eltern anderer Lernender derselben Klasse, um Ihr Kind mit entsprechendem Material zu versorgen.

Ich möchte mein Kind beurlauben lassen - Wie gehe ich vor?

Vgl. ÜSchO, § 33 und § 38

Die allgemeine Schulpflicht ist ein hohes Gut und muss daher geschützt werden. Manchmal sorgen jedoch besondere Umstände dafür, dass ein Antrag auf Beurlaubung gestellt werden muss.

Die Schulordnung formuliert in diesem Zusammenhang eindeutig: "Die Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, den Unterricht und die sonstigen für verbindlich erklärten Schulveranstaltungen zu besuchen." (§ 33, Absatz 1, Satz 1) und "Eine Beurlaubung vom Unterricht und von sonstigen für verbindlich erklärten schulischen Veranstaltungen kann aus wichtigem Grund erfolgen." (§ 38, Absatz 1, Satz 1)

Wenn Sie also einen schriftlichen Antrag auf Beurlaubung stellen wollen, ist von Ihnen vorab und grundsätzlich zu prüfen, ob das Fehlen des Kindes unvermeidbar ist. Die Gründe für das unvermeidbare Fehlen sind zu erläutern. Dem Antrag kann nur dann stattgegeben werden, wenn triftige Gründe vorliegen. Das vorzeitige Fahren in den Urlaub, die Teilnahme an Familienfesten oder andere vergleichbare Gründe sind keine triftigen Gründe.

Anträge auf Beurlaubung werden wie folgt beschieden:

für einzelne Unterrichtsstunden durch die zuständige Fachlehrkraft
für die Dauer von bis zu drei Unterrichtstagen durch die Klassenleitung/Stammkursleitung
In allen anderen Fällen und bei Anträgen, die Freistellungen unmittelbar vor oder nach den Ferien betreffen, durch den Schulleiter.

Wie ist der Leistungsstand meines Kindes?

Vgl. ÜSchO, § 56

Die Lernenden haben das Recht auf Auskunft über ihren Leistungsstand, auf die Bekanntgabe der Bewertungsmaßstäbe von geforderten Leistungsnachweisen und auf die Begründung der Noten.

Zur Weiterleitung der Informationen an das Elternhaus tragen daher die Lernenden der IGS Gerhard Ertl regelmäßig die erbrachten Leistungsnachweise in das Infoheft ein. Darüber hinaus unterzeichnen die Eltern jede schriftliche Überprüfung nach Rückgabe durch die Lehrkraft an die Lernenden und bestätigen so die Kenntnisnahme (vgl. ÜSchO, § 56, Absatz 3).

Weitere Informationen zum Leistungsstand Ihres Kindes entnehmen Sie den Zeugnissen, deren Kenntnisnahme die Eltern ebenfalls durch persönliche Unterschrift bestätigen (vgl. ÜSchO, § 58, Absatz 5)

Ich möchte mit einer Lehrkraft sprechen. Wie gehe ich vor?

Vgl. ÜSchO § 8

Die Grundsätze des schulischen Erziehungsauftrags besagen, dass der Schulbetrieb möglichst ungestört durch Einflüsse Dritter zu halten ist. Daher hat der Gesetzgeber die Anwesenheit von Eltern in der Schule klar geregelt.

Wünschen Sie ein Elterngespräch, vereinbaren Sie bitte mit mindestens einer Woche Vorlauf einen Termin mit der entsprechenden Lehrkraft. Hierzu wenden Sie sich telefonisch oder per Mail an unser Sekretariat.

Die Sprechstundentermine unserer Lehrkräfte entnehmen Sie unserem webUNTIS-Portal. Klicken Sie bitte hier.

Wir bitten um Verständnis, dass aufgrund der erhöhten Belastung in den Phasen der Entwicklungsgespräche keine zusätzlichen Elterngespräche stattfinden können.

Spontane Besuche in der IGS Gerhard Ertl sind nicht möglich!

Mein Kind hat Unterlagen zu Hause vergessen, die ich ihm bringen möchte.

Da der Unterricht grundsätzlich möglichst störungsfrei zu halten ist, bitten wir Sie in solchen Fällen im Sekretariat vorzusprechen und das Vergessene dort zu hinterlegen, sodass es von Ihrem Kind abgeholt werden kann.

Wer haftet, wenn Wertsachen verloren werden?

Die Schule haftet grundsätzlich nicht bei Verlust von Wertsachen und persönlichen Gegenständen jeglicher Art. Alle an Schule Beteiligten, also auch die Lernenden tragen die Verantwortung für ihr Eigentum.

Wichtiger Hinweis: Da die Umkleidekabinen in den Sporthallen bauseits zum Teil als Fluchtwege vorgesehen sind, können diese Kabinen nicht abgeschlossen werden. Damit ist auch hier die Haftung der Schule im Schadensfalle ausgeschlossen.

Ich habe den letzten Elternabend verpasst und nun?

Vgl. „Richtlinien für die Durchführung von Sitzungen der Klassenelternversammlungen, des Schulelternbeirats und des Schulausschusses sowie die Teilnahme an Konferenzen”

Elternabende sind wichtige Informationsveranstaltungen, die auf Einladung der jeweiligen Klassenelternbeiratsvorsitzenden durchgeführt werden. Sie sind keine Schulveranstaltungen - mit der Ausnahme, dass das Tutorenteam sowie weitere eingeladene Lehrkräfte an dieser Veranstaltung teilnehmen.

Sollten Sie beim Elternabend nicht teilnehmen können, wenden Sie sich bitte an Ihre Klassenelternbeiratsvorsitzende bzw. Ihren Klassenelternbeiratsvorsitzenden, um sich informieren zu lassen.

Was ist in HÜs erlaubt?

Vgl. ÜSchO, § 51

Grundsätzlich ist die sogenannte „HÜ” (= Hausaufgabenüberprüfung) oder auch „LK” (= Lernkontrolle) nur eine Form des Leistungsnachweises. Die Schulordnung führt diesbezüglich jedoch präzise das Folgende aus:

Das Abfragen von Unterrichtsinhalten der letzten beiden Fachstunden steht hierbei im Mittelpunkt; dies ist selbstverständlich auch in Ganztagsklassen möglich. Die Dauer beträgt maximal 15, in der gymnasialen Oberstufe maximal 30 Minuten.

Wann ist ein "10-Stunden-Test" erlaubt?

Vgl. ÜSchO, § 52 und § 61

Der sogenannte "10-Stunden-Test" ist eine schriftliche Überprüfung, die einmal pro Schulhalbjahr in den Fächern eingefordert werden darf, in denen keine anderen schriftlichen Überprüfungen (Klassenarbeiten) zu erbringen sind. Die Dauer ist auf maximal 30 Minuten und auf die Inhalte der letzten zehn Fachstunden beschränkt. Der "10-Stunden-Test" muss mindestens 1 Woche vor Einforderung angekündigt sein und ist in aller Regel auch im online-Kalender der IGS Gerhard Ertl erfasst.

Im Kalender der IGS Gerhard Ertl gibt es darüber hinaus den Hinweis „Ende der schriftlichen Überprüfungen”. An diesem Termin besteht letztmalig die Möglichkeit eine schriftliche Überprüfung im laufenden Schulhalbjahr zu fordern.

Die Zeugnisnote setzt sich aus allen Leistungsnachweisen zusammen, wobei der schriftlichen Überprüfung ein besonderes Gewicht zukommt, das jedoch nicht 50% der Gesamtnote ausmachen darf.

Dürfen Klassenarbeiten und 10-Stunden-Test am selben Tag geschrieben werden?

Vgl. ÜSchO, § 52

An einem Tag darf entweder eine Kurs- bzw. Klassenarbeit oder ein 10-Stunden-Test geschrieben werden.

Mehr als drei schriftliche Überprüfungen an sechs aufeinander folgenden Kalendertagen dürfen nicht gefordert werden.

Den Plan der Kurs- und Klassenarbeiten entnehmen Sie der Homepage unter www.IGS-Gerhard-Ertl.de.

Was ist eine gute Leistung?

Vgl. ÜSchO, § 53

Die Schulordnung erläutert das sechsstufige Notensystem ausführlich.

Zu beachten ist, dass dann die Note „befriedigend” zu erteilen ist, wenn die erbrachte Leistung im Allgemeinen den Anforderungen entspricht.

Um die Note „gut” oder sogar „sehr gut” zu erreichen, ist ein überdurchschnittliches Engagement der Lernenden erforderlich.

Weisen die erbrachten Leistungen Mängel auf, werden je nach Grad der vorhandenen Mängel die Noten „ausreichend” bis „ungenügend” erteilt.

Die Leistungsbeurteilung erfolgt ausschließlich durch die Lehrkraft, ist jedoch transparent zu gestalten. Entsprechende Beurteilungskriterien sind den Lernenden vorher mitzuteilen.

Was bedeutet die Anfertigung einer Aktennotiz?

Vgl. ÜSchO, § 90 und Abschnitt 14

Bei einfachen Verstößen gegen die Ordnung werden Aktennotizen angefertigt. Diese dokumentieren die Zuwiderhandlung sowie ergriffene erzieherische Maßnahmen durch die Lehrkraft.

Das Original der Aktennotiz verbleibt in der Schülerakte, eine Kopie der Aktennotiz wird an das jeweilige Elternhaus übersandt.

Was ist eine Klassenkonferenz?

Vgl. ÜSchO, § 97, 98

Bei massiven oder wiederholten Verstößen gegen die Ordnung wird eine Klassenkonferenz einberufen. Diese Konferenz setzt sich aus allen Lehrkräften, die die betreffende Schülerin bzw. den betreffenden Schüler unterrichten sowie einem oder mehrerer Mitglieder der Schulleitung zusammen.

Verstöße gegen die Ordnung in der Schule liegen insbesondere vor bei Störungen des Unterrichts oder sonstiger Schulveranstaltungen, bei Verletzungen der Teilnahmepflicht, bei Handlungen, die das Zusammenleben in der Schule oder die Sicherheit der Schule oder der am Schulleben Beteiligten gefährden, sowie bei Verletzung der Hausordnung.

Die Klassenkonferenz kann – je nach Schwere des Vergehens – erzieherisches Einwirken und/oder Ordnungsmaßnahmen verhängen. Die Kombination von Ordnungsmaßnahmen mit Maßnahmen zum erzieherischen Einwirken ist zulässig.

Als erzieherisches Einwirken gelten Gespräch, Ermahnung, Verpflichtung zur Wiedergutmachung angerichteten Schadens, Verpflichtung zur Übernahme von Arbeiten für die Schul- oder Klassengemeinschaft, Nacharbeiten von Versäumtem, zeitweise Wegnahme von Gegenständen, Entschuldigung für zugefügtes Unrecht und Überweisung in eine andere Klasse oder in einen anderen Kurs derselben Klassen- oder Jahrgangsstufe der Schule.

Maßnahmen des erzieherischen Einwirkens werden durch die Schule festgelegt und der Schülerin bzw. dem Schüler und deren bzw. dessen Eltern z.B. durch Übersendung der entsprechenden Aktennotiz mitgeteilt.

Werden Ordnungsmaßnahmen verhängt (z.B. Untersagung der Teilnahme am Unterricht), ist vorher die Schülerin bzw. der Schüler zu hören.

Wird eine Untersagung der Teilnahme am Unterricht für mehrere Tage ausgesprochen, sind zusätzlich die Eltern der Schülerin bzw. des Schülers zu hören. Darüber hinaus kann die Schülerin bzw. der Schüler einen weiteren Beistand wählen: Als Beistand können der Schule angehörende Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern von Schülerinnen und Schülern gewählt werden.

Das Protokoll der Klassenkonferenz verbleit in der Schülerakte und wird in Kopie an das Elternhaus versandt.

Die Festsetzung erzieherischen Einwirkens sowie das Ergreifen von Ordnungsmaßnahmen müssen von erzieherischen Gesichtspunkten bestimmt sein und in angemessenem Verhältnis zur Schwere des Ordnungsverstoßes stehen.