Von Kaugummis und Babywindeln - Physik am Samstag

Eigentlich denkt man beim Studienfach Physik weder an Kaugummis noch an Babywindeln. Aber genau unter diesem Titel bietet der Fachbereich Physik der Universität Mainz in einer kleinen Reihe physikalische Einblicke in die Welt der Kunststoffe. Physiklehrer Mathias Wenzel besuchte mit seinem Leistungskurs (Jahrgangsstufe12) am Samstag, 17. März, dieses populäre Angebot für mögliche Nachwuchswissenschaftler.

Begleitend zum Vortrag von Universitätspräsident Professor Dr. Georg Krausch waren es vor allem auch die Experimente, die diese Veranstaltung für die Schülerinnen und Schüler spannend und teilweise sogar wirklich mitreißend machten. Untersucht und präsentiert wurden die Wirkung von Superabsorbern, die beispielsweise in Babywindeln verwendet werden, die Herstellung von Nylon als Beispiel der Polykondensation oder auch ein kleiner Exkurs in die Theorie der Glastemperatur und deren Einfluss auf die Eigenschaften von Kunststoffen.

Nach der Vorlesung stand der Universitätspräsident noch für Fragen der Schüler zur Verfügung. Und da es sich um eine Jubiläumsveranstaltung handelt – die Reihe feiert in diesem Jahr ihr zwanzigjähriges Bestehen - gab es abschließend zur Freude aller sogar zuckrig-bunte Donuts und Getränke für die Teilnehmer.

Die Institute der Physik der Johannes Gutenberg-Universität bieten mit diesen Veranstaltungen interessierten Schülerinnen und Schülern der Oberstufe und generell allen Physikinteressierten die Möglichkeit, Wissenschaft hautnah zu erleben. Forscherinnen und Forscher geben Einblicke in ihren Arbeitsalltag, berichten über spannende physikalische Phänomene und aktuelle Fragestellungen in der Forschung.