Tagsüber ins Museum und zum Schwarzlichtminigolf - Tutorentag der Stufe 11 in Mainz

von Schülerinnen und Schülern der MSS 11

Große Menschenmengen, lautes Gemurmel und ein hoher Geräuschpegel: Der Mainzer Hauptbahnhof. Immer mehr Sprendlinger Schüler der Stufe 11 fanden hier sich am Morgen des 17. Dezember 2019 ein, um gemeinsam mit ihren Tutoren die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt zu erkunden. Zunächst wurden die Schülerinnen und Schüler in zwei Gruppen eingeteilt: Für eine Gruppe ging es zum Museum für antike Schifffahrt in der Nähe des römischen Theaters, für die anderen ins Naturhistorische Museum am Karmeliterplatz. Zu Fuß machten sich beide Gruppen auf, um pünktlich ihren Zielort zu erreichen.

Das Schifffahrtsmuseum wurde unter der Leitung von Herrn Scheuba besichtigt. Im Museum wurden zunächst Taschen und Jacken verpackt, bevor die Führung in der beeindruckenden Sammlung begann. Die römischen Schiffswracks sind zwar uralt, doch sie erzählten uns viel über die Römer, ihre technischen Fähigkeiten und die Rolle, die der Rhein bei der Grenzsicherung des römischen Reichs spielte. Wir durften Fotos machen und waren sehr beeindruckt von der 2000 Jahre alten Schiffsbaukunst.

Die zweite Gruppe besichtigte mit Herrn Wenzel und Frau Schweigert das Naturhistorische Museum. Eine Führung führte uns in fünf verschiedene Erdzeitalter vor der Entstehung des Menschen. Wir lernten viel Interessantes über ausgestorbene Tiere und sahen ihre übergebliebenen, versteinerten Knochen. Auch Fossilien von wirbellosen Kleintieren, die damals im Gebiet von Rheinland-Pfalz lebten, wurden uns präsentiert. Zudem erfuhren wir, wie die Ausgrabungen der Exponate abliefen. Zuletzt wurde uns erklärt, dass der Klimawandel schon immer existierte und wir Menschen ihn nicht erschaffen haben, aber gegenwärtig beschleunigen.

Als Highlight des Ausflugs erwies sich der anschließende Besuch der 3D Schwarzlicht Minigolfanlage in der Mainzer Altstadt. Dort gab es in Kleingruppen 18 Bahnen mit überraschen und interessanten Hindernissen zu bewältigen, die wir ausgestattet mit 3D Brillen in einer ganz neuen Dimension erlebten. Um uns zu motivieren, kündigte Herr Scheuba an, dem Mitspieler mit den wenigsten Schlägen, einen Kinderpunsch auf dem Weihnachtsmarkt zu spendieren. Doch auch ohne dieses Bonbon hätten wir uns angestrengt, denn die vielen ungewöhnlichen Hindernisse weckten unsere Liebe zu diesem neuen Sport. Nachdem wir den Parcours bewältigt hatten, wollten viele Schülerinnen und Schüler noch bleiben und werden sicher wiederkommen. Nicht zuletzt um unser Handicap zu verbessern und beim nächsten Mal Herrn Scheuba zu schlagen, der als bester Spieler abschnitt und niemandem etwas ausgeben musste.

Mit einem warmen Kinderpunsch auf dem romantischen Mainzer Weihnachtsmarkt ging unser Tutorentag zu Ende.