Lateinexkursion nach Trier 13.06.2019

Exkursionsbericht des Grundkurses Latein

Am 13.06.19 fuhren wir mit unserem Lateinlehrer, Herrn Scheuba, nach Trier.

Trier war zu römischer Zeit eine sehr bedeutende Stadt, sie galt zeitweise als die wichtigste Stadt nördlich der Alpen. Deshalb nannte man Trier auch „das Rom nördlich der Alpen“.

Bei sonnigem Wetter trafen wir an der Porta Nigra eine als Römerin verkleidete Stadtführerin, die uns sehr lebendig und voller Euphorie die Geschichten der vergangenen Zeit näher brachte.

Das Nordtor der alten römischen Stadtmauer wurde über die Zeit erhalten und wegen seiner Färbung als dunkles Tor oder auch Porta Nigra bezeichnet. Neben dem schönen Ausblick auf die Stadt Trier genossen wir den Anblick vieler antiker Kriegstechniken, wie beispielsweise von Falltoren.

Zu römischer Zeit wurden bereits Kirchen gebaut, eine dieser Kirchen bildet die Grundlage des heutigen Trierer Doms. Wir besuchten auch die Konstantin-Basilika; sie war früher der Thronsaal des Kaisers, weshalb sie sehr lang und hoch ist.

Auf dem Weg durch den Palastgarten kamen wir zum Schluss bei den Kaiserthermen an. Unsere Stadtführerin ließ uns viel über die Aktivitäten in den Kaiserthermen erfahren: so betätigten sich viele Römer beispielsweise sportlich auf der großen Wiese in der Mitte der Anlage, andere hingegen entspannten sich oder badeten in den Thermen.
Zum Abschluss stieg auch in die Katakomben der Thermen hinab.

Nach dem Programm ging es für manche noch in das Amphitheater, das uns einer unserer Mitschüler vorstellte. Die Sitzreihen sind heute nicht mehr erhalten, aber den Keller des Amphitheaters und seine ovale Form kann man noch heute betrachten.

Letztendlich konnten sich alle auf der Rückfahrt im Zug von einem ereignisreichen Tag entspannen, der vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Wir danken dem Förderverein der IGS Gerhard Ertl, welcher unsere Exkursion großzügig unterstützte.